Alexander & Miriam

 

Unbeschwertheit, Lebendigkeit, Freude, Zusammenhalt, Freundschaft, Tanz, Tanz, Tanz und die Krönung (im wahrsten Sinne des Wortes!) einer großen Liebe – All dies kommt mir in den Sinn, wenn ich an diese traumhaft schöne aramäische Hochzeit denke, die ich von früh morgens bis spät abends fotografisch begleitete!

Zunächst fotografierte ich das „Getting Ready“ der wunderhübschen Braut und machte einige Fotos von ihr alleine sowie mit ihrer Familie und ihrer Trauzeugin im idyllischen Garten der Brauteltern.

Es war mir eine Ehre, bei jeder wichtigen Etappe dieses besonderen Tages mit meiner Kamera gegenwärtig zu sein.

Danach ging es für mich weiter zum Haus der Bräutigamseltern.

Anschließend ertönte fröhliche Musik, die alle Anwesenden auf den vor ihnen liegenden Tag einstimmte! Wer bis dahin noch nicht herzlich gelacht hatte, tat dies spätestens jetzt.

Dort warteten bereits Verwandte aus aller Welt sowie enge Freunde auf ihre Fotosession mit dem Bräutigam; auch entstanden erste Portraits des erwartungsvollen Ehemanns in spe.

Die ökumenische Trauung, die von einem orthodoxen Priester  durchgeführt wurde, fand in einer syrisch-orthodoxen Kirche statt.

Das Anstecken der Ringe durch den Priester sowie die Krönung des Brautpaares sind zwei wichtige Elemente des orthodoxen Traugottesdienstes.

 

Da die Trauung, die ich hier fotografiert habe, eine ökumenische war, wurde der Ring des Bräutigams durch den orthodoxen Priester angesteckt, der Ring der Braut durch den evangelischen Pfarrer. Die Informationen aus dem Internet beziehen sich jedoch auf rein orthodoxe Trauungen:

„Vor der Krönung findet die Verlobung des Bräutigams mit der Braut statt. Heute folgt die Krönung sofort nach der Verlobung, früher verging dazwischen eine längere Zeit. Gewöhnlich findet die Trauung nach der Liturgie statt […].

Während der Liturgie liegen die Eheringe auf dem Altartisch und werden dort geweiht. […] Nach Beräucherung und Gebeten vollzieht [der Priester] die Verlobung, d. h. die Verbindung der künftigen Eheleute durch die Ringe.

Die Form des Ringes selbst ist ein Symbol für die Ewigkeit, die kein Ende hat. So ewig soll eine christliche Ehe sein […]. Der Priester nimmt zuerst den Ring des Bräutigams und spricht folgende Worte: ‚Verlobt wird der Diener Gottes (z. B. Alexander) mit der Dienerin Gottes (z. B. Elena)‘ und steckt ihm den Ring […] an den Finger.

Danach nimmt er den Ring der Braut […] und spricht: ‚Verlobt wird die Dienerin Gottes (z. B. Elena) mit dem Diener Gottes (z. B. Alexander), und steckt diesen der Braut an den Finger.“

 

 

 

Alexander und Miriam, vielen Dank für diesen wunderbaren Tag. Ich wünsche euch  alles Liebe und bedanke mich für euer Vertrauen!